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Städtepartnerschaften und Kultur

Entwurf

06120005

Brunnentheater

Seit ihrer Gründung vor 150 Jahren ist die Sozialdemokratische Partei stets konsequent für Frieden und Völkerverständigung eingetreten. Von daher hat sie auch die Aktivitäten seit 1980 in Helmstedt, Städtepartnerschaften zu begründen, von Anfang an intensiv unterstützt. Die inzwischen acht Partnerschaften werden auch personell von Sozialdemokraten wesentlich mitgetragen. Die vielen Austausche mit den befreundeten Städten im Laufe der Jahre haben in hohem Maße zur Bereicherung des städtischen Lebens beigetragen. Neuerdings wird von uns die Einbeziehung der Jugend erfolgreich gefördert.

Diese Städtepartnerschaften sind ein Teil des kulturellen Lebens, das in Helmstedt im Hinblick auf die Größe der Stadt einen außerordentlich hohen Standard gerade in den letzten zwei Jahrzehnten erreicht hat. Auch hier sind Sozialdemokraten sehr stark beteiligt, und es ergibt von daher selbstverständlich, dass wir bei diesem wichtigen Aspekt unseres gesellschaftlichen Lebens keine Abstriche hinnehmen wollen, sei es beim Theater, der Musik, der Stadtbücherei und oder der Förderung der Kunst allgemein. Wir sind allerdings der Meinung, dass insbesondere die lokalen Aktivitäten unterstützt werden sollten, denn Kultur lebt von dem persönlichen Engagement und nicht durch den Konsum. Das schließt im Übrigen die intensive Teilhabe an außerordentlichen Ereignissen etwa bei Konzerten renommierter Künstler nicht aus. Im Mittelpunkt sollte aber das persönliche Engagement aus der Bevölkerung heraus stehen, denn nur dieses hat auch nachhaltige Wirkung für die Lebensqualität in unserer Stadt.



Wir wollen:

  • die noch relativ jungen Kunstinitiativen (z.B., „Kunsthaus“, Cuks, Street Poetry Abende) ermutigen, aber auch die verdienstvolle Arbeit der Helmstedter Chöre weiterhin unterstützen;
  • alle Aktivitäten unterstützen, die die Auftritte lokaler Künstler bündeln und einer größeren Öffentlichkeit vorstellen (z. B. Helmstedter Kulturnacht);
  • uns für eine verstärkte Nutzung des Podestes auf dem Markt einsetzen;
  • Zusammenführung von Städtischer Bibliothek und Bibliothek für die Regionalgeschichte erreichen;
  • die Helmstedter Kinolandschaft erhalten;
  • das Brunnentheater als Spielstätte bewahren und z: B. durch Kooperation mit den Nachbargemeinden für neue Besuchergruppen erschließen.

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